Würzburg

Das Paradies des Fürstbischofs

Lusamgärtlein (Würzburg, Fränkisches Weinland)

Die Würzburger Residenz, das „Schloss über allen Schlössern“, zählt zum UNESCO-Welterbe. Nicht nur seine Architektur ist bezaubernd: Der Hofgarten, nach Versailler Vorbild mit streng symmetrischer Gliederung, Laubengängen und Gartenplastiken angelegt, trägt viel zum Charme der prachtvollen Residenz bei.

Doch der Hofgarten ist nicht Würzburgs einziges grünes Paradies. Etwas versteckt liegt über der Stadt der Fürstengarten der Festung Marienberg, von dem sich ein fürstlicher Ausblick auf die Stadt und die Mainauen bietet.

Zwischen Festung und Main erstreckt sich der Landesgartenschaupark von 1990. Der verwinkelte Park mit seinen unterschiedlichen Anlagen vom japanischen Garten bis zum Wasserspielplatz ist bis heute das „grüne Wohnzimmer“ Würzburgs. 10.000 Pflanzenarten von allen Kontinenten kann man dagegen im Botanischen Garten der Universität kennenlernen.

Auf der anderen Mainseite umschließt der Ringpark den gesamten Altstadtkern: Diesen umrundet man auf sanft geschwungenen Wegen. Auch die Romantik kommt in Würzburg zum Zuge: Im Lusamgärtlein legen Verliebte noch heute am Grabdenkmal für Walther von der Vogelweide Blumen nieder.

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