Geschäftiges Wasser Rothenburger Taubermühlenweg
Immer in Bewegung und ein wichtiger Antrieb fürs Handwerk: Mühlen waren früher für die Versorgung der Bevölkerung enorm wichtig. Wanderer auf dem „Rothenburger Taubermühlenweg“ begegnen besonders vielen von ihnen. Gemahlen wurde dort aber längst nicht nur Getreide, sondern die Mühlen dienten auch zur Herstellung von Gips, Textilien, Leder, Papier oder Werkzeug.
Fachwerk-Mühle (Rothenburg ob der Tauber, Romantisches Franken)

11 Kilometer ist der „Taubermühlenweg“ rund um Rothenburg ob der Tauber lang und verspricht jede Menge Wassererlebnis: Die Route folgt sowohl der Tauber als auch der Schandtauber, einem ihrer Nebenflüsse. Wegbegleiter auf dieser landschaftlich traumhaften Wanderung ist eine Broschüre, die Auskunft über die verschiedenen Mühlen am Weg gibt. An den Mühlen selbst finden sich außerdem Muschelkalksteine, die als Informationsstelen dienen.

Unterwegs passieren die Wanderer unter anderem die Gipsmühle nahe am Zufluss der Schandtauber zur Tauber, die Schwabenmühle am Wildbad Rothenburg, die Fuchsenmühle, an der sich noch das Mühlrad dreht, oder die Pulvermühle, in der einst Schießpulver hergestellt wurde. Besonders schön ist die Herrnmühle an Rothenburgs berühmter Doppelbrücke mit Blick auf die Silhouette der Altstadt. Auch einkehren lässt es sich unterm Mühlrad: Die Bronnenmühle diente einst als Pumpstation, um das Wasser aus dem Tal in die Stadt zu bringen. Heute löscht den Durst der dortige Biergarten.

Falls man die Tour nicht auf eigene Faust gehen will: Der „Taubermühlenweg” gehört zu den geführten Wanderungen, die fester Bestandteil der „Rothenburger Wanderwochen“ im Frühjahr und Herbst sind.

Häuserzeile der Schmiedgasse (Rothenburg ob der Tauber, Romantisches Franken)

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