Klangpalast für die Musik Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth
Wilhelmine liebte die Musik. Und da die barocke Bayreuther Markgräfin schon dabei war, ihre Residenzstadt ganz nach ihren Wünschen zu gestalten, errichtete sie sich auch ein passendes Opernhaus. Das Ergebnis: ein einzigartiger Klangpalast, der heute zum Welterbe der UNESCO zählt.
bayreuth_wilhelmine.jpg

Schon bevor Wilhelmine, übrigens die Lieblingsschwester des Preußenkönigs Friedrich dem Großen, Markgraf Friedrich III. ehelichte, war Bayreuth Residenzstadt. Aber eben nicht so prachtvoll, wie es Wilhelmine gerne gehabt hätte. Sie war aber nicht nur äußerst kunstsinnig, sondern auch eine Frau der Tat.

Eines ihrer Lieblingsprojekte: ein markgräfliches Opernhaus. 1748, anlässlich der Hochzeit von Wilhelmines Tochter, feierte das Haus seine glanzvolle Eröffnung. Und glanzvoll ist es auch heute noch! Hinter der schlichten Sandsteinfassade beschenkt es die Besucher mit einer Prachtfülle, wie sie sonst nur in Häusern in Wien, Paris oder Venedig zu finden ist. Der Zuschauerraum bordet über von stuckierten, geschnitzen und gemalten Dekorationen und bildet eine Einheit mit der Bühne – ein einzigartiges Monument barocker Fest- und Musikkultur.

Vor allem ist diese Kultur höchst lebendig: Nach der jahrelangen Sanierung des Opernhauses wird die Bühne wieder mit brillanten Konzerten und Opern aus Wilhelmines Zeit bespielt.

Am Alten Schloss (Bayreuth, Fichtelgebirge)

Bayreuth Irdisches Arkadien

Bayreuth anzeigen