Wissen aus dem Kupferkessel Kulmbachs Museumsbrauerei
Es duftet nach frisch geschrotetem Malz, das Zischen des Dampfes begleitet den Sud und am Ende wartet ein köstlicher Schluck Museumsbier: Das Bayerische Brauereimuseum in Kulmbach ist ein Höhepunkt der Bierkultur.
Mann in blauem Hemd hält Probe mit goldenem Bier vor kupferfarbenem Braukessel mit Schaum.

Im Museum schlendern die Besucher:innen durch die Jahrtausende der Biergeschichte. Am Ende des Rundgangs erreichen sie die „Gläserne Museumsbrauerei“. Dort steht hinter glänzenden Kupferkesseln der diplomierte Braumeister Sebastian Hacker. Er zeigt den Gästen, wie aus Malz, Hopfen, Wasser und Hefe das flüssige Gold entsteht, und erklärt den Brauprozess Schritt für Schritt – vom Schroten und Maischen über das Würzekochen bis hin zur Gärung und Reifung.

Mit ihrem 7-Hektoliter-Sudwerk ist die „Gläserne Brauerei“ nicht nur Schaubühne, sondern eine echte Handwerksbrauerei, in der Tradition und Technik aufeinandertreffen. Sebastian Hacker arbeitet ausschließlich mit regionalen Zutaten: Malz aus heimischen Mälzereien, Hopfen aus der Hallertau und weiches Kulmbacher Wasser.

Selbstverständlich wird streng nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut und die naturbelassenen Museumsbiere – unfiltriert und unpasteurisiert – spiegeln die Vielfalt fränkischer Braukultur wider. Ob der bernsteinfarbene „Urtyp“, die fruchtig-herbe „Rote Hilde“ oder das klassische „Helle“: Jedes Bier erzählt seine eigene Geschichte. Und wenn schließlich der Probierschluck gereicht wird, versteht man, warum Bier in Kulmbach nicht nur Getränk, sondern Leidenschaft und ein wahres Genusserlebnis ist.

Blick über eine Stadt auf eine mächtige Burganlage, umgeben von grünen Wäldern

Kulmbach Eintauchen in Bier- und Badekultur

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